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study on conditions of doctoral training


Dear All,

the German network of young researchers THESIS (member organisation of
EURODOC) has carried out an online study on the conditions of doctoral
training in Germany. The results are now available online. They have
been published in "duz" (Deutsche Universitaetszeitung) and can be
downloaded from the following address (in German):

http://www.duz.de/docs/duz_special.html

Below is a press release highlighting the major results.

As you may know, the MCFA is involved in the "Doctoral Programmes Project"
of the European University Association (EUA). In fact I am a member of the
Steering Committee for this project. Therefore I would be more than
interested to hear your opinions on this topic.

Thanks a lot for any feedback you may want to give (on the study, its
results or any other issues related to doctoral training).

Kind regards,
Dagmar

PS: Regarding the EUA project, please see
http://www.eua.be/eua/en/Doctorates.jspx for details. The topic was also
discussed in great detail at the recent EUA Conference in Maastricht
"Research Training as a Key to a Europe of Knowledge":
http://www.eua.be/eua/en/eua_conferences_past.jspx .


---------- Forwarded message ----------
Date: Fri,  3 Dec 2004 11:24:03 +0100 (CET)
From: Michael Sonnabend <michael.sonnabend@DROPMEstifterverband.de>
To: service@DROPMEidw-online.de
Subject: [idw] Doktoranden brauchen mehr Betreuung

Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Michael Sonnabend,
03.12.2004 11:11

Doktoranden brauchen mehr Betreuung

In einer bundesweiten Befragung über die Lebens- und Arbeitssituation
von Doktoranden bekommen Doktorväter schlechte Noten: Sie motivieren
schlecht, bringen zu wenig Zeit für die Betreuung auf und kennen sich
oftmals mit dem Promotionsthema nicht gut genug aus. Ermöglicht wurde
die Befragung durch die Förderung der Claussen-Simon-Stiftung im
Stifterverband.

Fast zwei Drittel der deutschen Doktoranden fühlen sich während ihrer
Dissertation im Allgemeinen gut betreut und bereuen ihre Entscheidung
zur Promotion nicht. Nur fünf Prozent sind mit ihrer Situation
vollkommen unzufrieden. Gleichwohl gibt es eindeutig
Verbesserungsbedarf, der Doktorvätern zu denken geben sollte. 30
Prozent der Doktoranden meinen, ihr Betreuer könne sie bei Problemen
"nicht richtig motivieren" und gebe im Krisenfall nicht genug
Feedback. Jeder fünfte Doktorand klagt, dass sich sein Professor zu
wenig mit dem Promotionsthema auskennt.
Das ergab die Befragung "Zur Situation der Doktoranden in Deutschland"
des Promovierenden-Netzwerkes Thesis, die von der Claussen-Simon-
Stiftung im Stifterverband und vom Hochschulmagazin DUZ unterstützt
wurde. "Trotz einiger vorliegender Teilstudien über die Karrierewege
des wissenschaftlichen Nachwuchses kannte bislang kaum jemand die
Situation der Betroffenen in ihrem gesamten Umfang", begründet Thesis-
Vorsitzender Christopher Mues das Projekt.
Das interdisziplinäre Netzwerk für Promovierende und Promovierte
"Thesis e.V." hat daher im Sommer 2004 die erste bundesweite
Untersuchung über die Lebens- und Arbeitssituation der Doktoranden an
Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland durchgeführt.
18.000 Interessierte klickten den Fragebogen auf der Thesis-Homepage
an, 10.000 füllten ihn aus. Schwerpunkte der Befragung: Die Betreuung
und die Finanzierung des Promotionsvorhabens.
Jeder siebte Doktorand berichtet, während der gesamten Promotionsphase
nicht vom offiziellen Doktorvater, sondern von einem Assistenten
betreut zu werden. Immerhin über die Hälfte bestätigen, dass ihr
jeweiliger Betreuer - egal, ob Assistent oder Professor - sich
allgemein ausreichend Zeit für sie nimmt und für Fragen erreichbar
ist. Allerdings empfinden etwa 25 Prozent, dass der Betreuer bei den
Treffen "nicht gut vorbereitet ist". Die Mehrheit der Promovierenden
wünscht sich inhaltliche Verbesserungen: eine stärkere Strukturierung
der Promotionsphase mit studienbegleitenden Lehrveranstaltungen (54,6
Prozent) oder eine grundsätzliche Einbindung in ein Graduiertenkolleg
(57,6 Prozent).
Grundsätzlich wichtig fanden alle Befragten eine "Verbesserung der
wirtschaftlichen Absicherung". 75 Prozent wünschen sich eine gute
sozialversicherungsrechtliche Absicherung und 80 Prozent halten eine
Verbesserung der Beschäftigungsmöglichkeiten für Promovierte für
wichtig. Knapp die Hälfte aller Doktoranden finanziert sich über eine
Stelle an einer Uni oder Forschungseinrichtung.
Wirtschaftswissenschaftler machen mit 60 Prozent den größten Anteil
dieser Angestellten aus. Gut 20 Prozent der Doktoranden finanzieren
sich über Drittmittelstellen, knapp 20 Prozent über Stipendien.
Die Ergebnisse der Befragung sind als Sonderbeilage der heute
erscheinenden Ausgabe 10 der DUZ beigefügt. Im Internet kann die
Sonderbeilage ab dem 03.12.2004 unter
http://www.duz.de/docs/duz_special.html abgerufen werden.

Thesis
Thesis ist das internationale Netzwerk für den wissenschaftlichen
Nachwuchs und alle, die promovieren wollen. Die Homepage bietet unter
anderem ein Forum für Kontakte sowie Informationen rund um das Thema
Promotion. Auch Veranstaltungstipps werden gegeben. Informationen zur
Befragung: Ulrike Briede, Telefon: (0700) 843 747 04, E-Mail:
befragung@DROPMEthesis.de, www.thesis.de

Claussen-Simon-Stiftung
Die Claussen-Simon-Stiftung beschäftigt sich seit etlichen Jahren mit
dem Thema "Promovieren in Deutschland". Viele Jahre vergab sie
Promotionsstipendien, seit 2001 schreibt sie den bundesweit einmaligen
"Preis für Mentorship" aus. Damit werden Wissenschaftler Hamburger
Hochschulen ausgezeichnet, die sich als Doktorväter nach dem Urteil
ihrer ehemaligen Doktoranden besonders hervorgetan haben. Die
Doktorandenbefragung unterstützte die Stiftung mit rund 35.000 Euro.

Arten der Pressemitteilung:
Wissenschaftspolitik

Sachgebiete:
nicht fachbezogen

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.stifterverband.de

-- 
Informationsdienst Wissenschaft e. V. - idw -
WWW: http://idw-online.de
E-Mail: service@DROPMEidw-online.de


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